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07.12.2012, Berlin

Risse in Gebäuden

  • Risse in Gebäuden
  • Beginn: 07.12. - 9:00 Uhr
  • Ende: 07.12. - 17:00 Uhr
  • Dauer: 1 Tag
  • Max. Teiln.: 30
  • Gebühr: 298,- Euro zzgl. Mwst
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Seminarinhalt

Risse in Gebäuden ist ein schwieriges Thema. Zum Einen, da es für bestimmte Risse in bestimmten Baustoffen keine Richt- oder Grenzwerte gibt und die rechtliche Bewertung oft mit der technischen Einschätzung nicht korreliert. Mit dem vorliegenden Fachseminar wird das Thema ganzheitlich und umfassend aufbereitet. Im Gegensatz zu anderen Seminaren werden keine einzelnen Baustoffe oder Bauteile betrachtet, sondern alle relevanten Risse an Fassaden vorgestellt. Hierbei werden Risse in Beton und Mauerwerk genauso erläutert wie in Wärmedämm-Verbundsystemen und Putzsystemen oder Fachwerk und Stuckprofilen. Die Didaktik ergibt sich aus der Rissologie®: Nach den Grundlagen, die zur Rissbildung geführt haben, werden die verschiedenen Rissarten und Bezeichnungen sowie deren Ursachen aufgezeigt. Behandelt werden baugrund-, konstruktiv-, untergrund- und putzbedingte Risse.

Über die Bauwerksdiagnostik am Objekt sowie weitergehende Untersuchungen im Labor werden Risse nach optischen, technischen und rechtlichen Gesichtspunkten bewertet. Erst dann werden die verschiedenen Instandsetzungsverfahren vorgestellt. Hierbei werden sowohl Injektionen wie auch putz- und anstrichtechnische Lösungen und alternative Sanierungen thematisiert. Über das gesamte Seminar verteilt werden rechtliche Aspekte eingebaut und an Hand von Fallbeispielen die Konsequenzen für die Praxis erläutert.

Nutzen

In diesem Seminar informieren wir Sie über die Grundlagen und Ursachen für die Rissbildung in Baustoffen und Bauteilen. Anschließend erfolgt die Riss-Diagnostik und Bewertung vor Ort sowie im Labor sowie in Anlehnung an die einschlägigen Regelwerke. Anschließend werden Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten der Sanierung und Prävention vorgestellt, bevor eine rechtliche Bewertung das Seminar abrundet. Der größte Nutzen des Seminars besteht im interdisziplinären Ansatz und der fachübergreifenden Aufbereitung. Dies sowohl in Bezug auf die Baustoffe und Untergründe, als auch auf die verschiedenen Lösungsansätze und der sich zum Teil widersprechenden Regelwerke.